Session 2016/17

01.03.2017

Strohbär, Dreigestirn und Kindertollitäten

Der Kripper Strohbär vertreibt den Winter

Der schönste Tag für das Kripper Dreigestirn, das jede Minute des Umzugs in vollen Zügen genossen hat.
Der schönste Tag für das Kripper Dreigestirn, das jede Minute des Umzugs in vollen Zügen genossen hat.

Getreu der alljährlichen Tradition wurde am Samstag wieder der Strohbär durch Kripp getrieben. Die Junggesellen haben erneut einen großen Karnevalszug auf die Beine gestellt.

 

Ein Hauch von alemannischer „Fassenacht“ wehte am Samstag durch Kripp. Denn im kleinen Fährort wird zum Winterende der Strohbär durch das Dorf getrieben. Ein Brauch, den es seit mehr als 80 Jahren unter Federführung des Junggesellenvereins Freundschaftsbund gibt. Traditionell schlüpft das zuletzt eingetretene Mitglied in das Strohkostüm. Diesmal war es Philipp Schmitt. Als Treiber fungierte Timm Pollmann.

 

Ein Großaufgebot an Jecken brachte Marc Boes als Chef der Junggesellen und Zugleiter auf den Weg durch das Dorf. Jede Menge Musik und jecke Tön waren programmiert. Gastrecht genossen das Dreigestirn und die Kindertollitäten des Sportvereins, denn der hat, auch das ist eine Kripper Besonderheit, eine eigene Karnevalsabteilung. Die Kripper Fente machten im Zug ebenso von sich reden wie die Weißjacken des Sportverein oder die Kripper Wiever, die ihre Monster losließen. Ob „Rockabilly“ mit den Kripper Vagabunden oder das Einhorn der 40-köpfigen Truppe des Georgienhofes, im und am Zoch kamen die Jecken voll auf ihre Kosten, bewunderten immer wieder starke Männer, die Mariechen oder Tänzerinnen scheinbar wie leichte Federn stemmten und durchs Dorf trugen.

[Quelle: kamelle.de]